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Weblog de Política y Crítica creado por Martha Colmenares en Venezuela

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Visitar Para Mario Vargas Llosa ?difícil que se puedan celebrar hoy elecciones libres en Venezuela? Para Mario Vargas Llosa ?difícil que se puedan celebrar hoy elecciones libres en Venezuela? en EleccionesOpinión
Por Martha Colmenares
el 19-Sep-2010

Mario Vargas Llosa, el escritor peruano, ha dicho al diario conservador alemán “Frankfurter Allgemeine Zeitung” en su edición dominical (F.A.Z.), en una interesante entrevista, que “teme una manipulación en las elecciones parlamentarias de Venezuela del 26 de septiembre, orquestada por el presidente de ese país, Hugo Chávez”, y lo llama “caudillo”. El medio Abc de España le dedica una reseña: “Me parece difícil que se puedan celebrar hoy elecciones libres en Venezuela. Una lástima, porque estoy convencido de que la mayoría de los venezolanos están contra Chávez, especialmente entre la clase media, ámbito académico, sindicatos. Pero temo que se manipulen esas elecciones”. A la pregunta: Kommenden Sonntag finden in Venezuela Wahlen statt. Sie sind seit vielen Jahren ein großer Kritiker des autoritären Regimes von Hugo Chávez ? was erwarten Sie sich von diesen Wahlen?. Vargas Llosa responde:

Nicht viel, leider. Es scheint mir schwierig, heutzutage in Venezuela freie Wahlen abzuhalten. Das ist schade, da ich überzeugt davon bin, dass die Mehrheit der Venezolaner heute entschieden gegen Chávez ist. Insbesondere die Mittelschicht, das akademische Milieu, die Gewerkschaften . . . Aber ich fürchte, dass die Wahlen manipuliert werden. Wenn Chávez eines Tages stürzt, dann nicht durch Wahlen, sondern aufgrund der Mobilisierung der Bevölkerung gegen die innere Verrottung seines völlig korrupten Regimes.

Im Gespräch: Mario Vargas-Llosa
Das System Chávez ähnelt dem Kuba Castros

Der peruanische Schriftsteller und Politiker Mario Vargas Llosa über die anstehenden Wahlen in Venezuela, die unglückselige Regentschaft Hugo Chávez’ und die derzeitige politische Lage seines Kontinents.

Wider Anachronismus und Mythengläubigkeit der südamerikanischen Politik: Mario Vargas LlosaWider Anachronismus und Mythengläubigkeit der südamerikanischen Politik: Mario Vargas Llosa
19. September 2010

Kommenden Sonntag finden in Venezuela Wahlen statt. Sie sind seit vielen Jahren ein großer Kritiker des autoritären Regimes von Hugo Chávez ? was erwarten Sie sich von diesen Wahlen?

Nicht viel, leider. Es scheint mir schwierig, heutzutage in Venezuela freie Wahlen abzuhalten. Das ist schade, da ich überzeugt davon bin, dass die Mehrheit der Venezolaner heute entschieden gegen Chávez ist. Insbesondere die Mittelschicht, das akademische Milieu, die Gewerkschaften . . . Aber ich fürchte, dass die Wahlen manipuliert werden. Wenn Chávez eines Tages stürzt, dann nicht durch Wahlen, sondern aufgrund der Mobilisierung der Bevölkerung gegen die innere Verrottung seines völlig korrupten Regimes.
Es gab ja in diesem Jahr bereits Demonstrationen gegen ihn. Gewinnt die Opposition gegen Chávez nun an Boden?

Absolut. Aber ihr großes Drama ist, dass sie über keinen charismatischen Führer verfügt. Sie ist zersplittert und steht einem immer repressiver agierenden Regime gegenüber. Der Raum für Freiheit und Kritik wird jeden Tag kleiner, Chávez kontrolliert den gesamten Staatsapparat und die Medien und zögert nicht mehr davor zurück, Demonstrationen mit Gewalt zu unterdrücken. Das Regime Chávez ähnelt mehr und mehr dem von Castro auf Kuba.
Auch wirtschaftlich?

Ja, sein ?Sozialismus des 21. Jahrhunderts? beginnt Früchte zu tragen. Das Land wird, vor allem was die Preise für Nahrungsmittel angeht, von einer sehr hohen Inflationsrate erdrückt, die durch die Abwertung der Währung noch verschärft wurde. Die willkürlichen Verstaatlichungen schrecken Investoren ab. Das Land erleidet überdies eine schwere Energiekrise mit regelmäßigen Stromausfällen, was für ein Öl exportierendes Land eine echte Schande ist. Die Situation ist angespannt, daher greift die Regierung immer öfter zur Zensur. Denken Sie nur an die Schließung des Fernsehsenders RCTV im vergangenen Jahr.

Sie hätten im vergangenen Jahr beinahe an einer Live-Fernsehdebatte mit Chávez in Caracas teilgenommen. Diese wurde allerdings in letzter Minute abgesagt. Was genau ist da passiert?

Ich war in Caracas, um an einer Konferenz über die Demokratie in Venezuela teilzunehmen. Meine Sorgen begannen allerdings, noch bevor ich venezolanischen Boden betrat: Bei der Einreise wurde ich darüber in Kenntnis gesetzt, dass ich auf der Stelle ausgewiesen werden würde, sollte ich über Politik sprechen. Ich fuhr trotzdem hin, um die demokratische Opposition Venezuelas zu unterstützen und mich mit anderen Intellektuellen zu treffen. In seiner Fernsehshow ?Aló Presidente? zog Chávez dann über uns her, warf uns vor, ?abgehoben von den Massen? zu sein, und lud uns ein, uns live vor dem Volk zu erklären, wenn wir den Mut dazu hätten. Wir nahmen ihn beim Wort, bestanden aber auf einem ausgewogenen Diskussionsformat. Ich wurde dazu bestimmt, mit ihm zu diskutieren, aber Chávez kniff in letzter Minute. Es war von seiner Seite nichts als ein Bluff: Chávez ist ein Mann der Sprüche, nicht der Ideen.
Wenn Sie ihm bei dieser Debatte gegenübergesessen hätten, was hätten Sie ihm gesagt?

Ich hätte ihn gefragt, warum er so verzweifelt daran festhält, seinem Volk ein System aufzuzwingen, das überall auf der Welt zusammengebrochen ist und nur noch auf Kuba und in Nordkorea existiert. Ich hätte ihm gesagt, dass er in sämtlichen Klischees der marxistischen Propaganda schwelgt und zur Karikatur eines südamerikanischen Revolutionärs und Demagogen geworden ist. Zu Beginn der 1960er Jahre haben alle Intellektuellen Castros Revolution unterstützt . . .
Sie auch?

Natürlich. In der Anfangszeit wirkte Castros Revolution jung und frisch. Ihre Rhetorik war verführerisch, ihre Ästhetik sehr stark für einen Kontinent, der an Militärdiktaturen von Sonnenbrillen und Konservativen gewöhnt war. Alle Künstler haben Castro anfangs unterstützt. Heute aber ist die gesamte venezolanische Intelligenzia gegen Chávez. Auch die Studenten: Die schärfste Kritik kommt von der Zentralen Universität von Caracas, historisch eine Bastion der extremen Linken.
Nicht nur Chávez beruft sich in Lateinamerika auf die Bolivarische Revolution: Evo Morales wurde in Bolivien mit einer komfortablen Mehrheit wiedergewählt; in Nicaragua regiert Daniel Ortega; in Ecuador Rafael Correa. Richtet sich Ihre Kritik auch an sie?

Es gibt natürlich nationale Unterschiede zwischen diesen Ländern. Aber im Grunde findet man überall dieselben Elemente: Populismus; eine Gegenwart, die einer mythischen Zukunft geopfert wird, die es nie geben wird; ein Hass auf Freiheit, auf den Westen und seine demokratischen Traditionen; die Mythen des Sozialismus und der Planwirtschaft . . . Die bolivarischen Führer pflegen einen anachronistischen Redeschwall, der aus einer Zeit vor dem Fall der Berliner Mauer datiert. Nicht einmal ihre Rhetorik haben sie erneuert! Chávez, Ortega, Correa und Morales sind lateinamerikanische Caudillos der schlimmsten Sorte.
Was hat es mit dieser Tradition starker Männer in Südamerika auf sich?

Auf den Lateinamerikaner wirkt eine alte Tradition, die ihn dazu bringt, alles von einer starken und höher stehenden Person, Institution oder einem Mythos zu erwarten und sich so seiner eigenen zivilen Verantwortlichkeit zu entziehen. Diese alte Herrscherfunktion wurde in der Vergangenheit von barbarischen Kaisern und den Göttern der Inkas, Mayas oder Azteken erfüllt, und später von den spanischen Monarchen oder der Kirche des Vizekönigtums, von den charismatischen und blutigen Führern des 19. Jahrhunderts. Aus meiner Sicht ist dies der Hauptgrund für die Verspätung unseres Kontinents und für unsere wirtschaftliche Unterentwicklung. Diese zentralistische Tradition sieht vor, dass einzig die Hegemonie des Staates in der Lage ist, ein schnelles Wirtschaftswachstum wie auch soziale Gerechtigkeit zu sichern. Bis vor kurzem haben beinahe ausnahmslos alle lateinamerikanischen Regierungen, zivil oder militärisch, rechts wie links so regiert. Die lateinamerikanische Psyche wurde dermaßen von dieser Tradition geprägt, dass die Demokratie sich nie wirklich verankern konnte. Die Caudillos sind Ausdruck dieser politischen Unterentwicklung und Chávez und Konsorten ihre letzten Avatare.
Wie erklären Sie, dass die Staatschefs der modernen Linken wie Lula Chávez bei Südamerikagipfeln nie kritisiert haben?

Im Ausland will Lula keinen Feind auf der Linken. Er will nicht für einen Verräter gehalten werden, für einen alten Gewerkschafter, der in die Bourgeoisie-Falle getappt ist. So hat er die Sympathiebekundungen bei Treffen mit Chávez erhöht, während der Kapitalismus in Brasilien floriert. Das ist eine bedauerliche Inkonsequenz seitens Lulas auf internationaler Ebene. Er hat sich zu einem Alliierten von Chávez und Morales gemacht und hilft unserem Kontinent in seiner Entwicklung in keiner Weise.
Hatte die Globalisierung eigentlich einen positiven Effekt auf den Kontinent?

Ein Land, das sich abkapselt anstatt sich der Welt zu öffnen, verdammt sich zu Stagnation und Barbarei. Viele Führer der Region haben das verstanden. Die Globalisierung hat eine Veränderung des Denkens ermöglicht, der sich niemand entziehen kann. Seit fünf Jahren, seit dem Höhepunkt der Chávez-Welle, nehmen die Dinge in Lateinamerika eine günstige Wendung. Ich bin deshalb vorsichtig optimistisch für unseren Kontinent.
Warum nur vorsichtig?

Weil die Probleme gewaltig bleiben. 41 Prozent der Südamerikaner leben unter der Armutsgrenze, 16 Prozent in völliger Armut. Dazu die Explosion des Drogenhandels. Dank Freihandel und vereinfachtem internationalen Zahlungsverkehr ist der Drogenhandel eine sehr mächtige Industrie geworden, mit Filialen in allen Ländern Südamerikas, vor allem die mexikanischen Kartelle sind wahrhafte Imperien. Sie untergraben die Staaten von innen und sind eine immense korrupte Kraft, aus der sich Politiker und Journalisten, Militär und Polizei rekrutieren. In Mexiko hat Präsident Calderón erklärt, dass die Drogenhändler alle Staatsorgane durchsetzt hätten und dass es ein Krieg sei, den die mexikanische Armee gegen sie führt. Das Bolivien von Morales beunruhigt mich ganz besonders: Seit seinem Machtantritt hat sich die Fläche an Land, das für den Koka-Anbau genutzt wird, um elf Prozent erhöht. Das wirtschaftlich schwache Bolivien könnte die neue Zentrale für die Kokainproduktion Lateinamerikas werden, so wie Kolumbien das vor zwanzig Jahren war. Die Drogenindustrie ist die größte Plage, die die noch zerbrechlichen demokratischen Einrichtungen unseres Kontinents bedroht.
Lateinamerika hat die Yankees nie geliebt. Ist der Antiamerikanismus heute noch stark?

Der Antiamerikanismus war nie so stark wie allgemein angenommen. Die politischen Eliten, vor allem in den Jahren 1950 bis ?70, waren sicher oft sehr antiamerikanisch eingestellt. Aber die Zivilbevölkerung weniger. Und die starke Präsenz von Latinos in den Vereinigten Staaten bildet heute eine Brücke zwischen den Kulturen und der Wirtschaft von Nord- und Südamerika, die es vorher nie gegeben hat. Vor allem ist der Antiamerikanismus gesunken, seit die Vereinigten Staaten nicht mehr direkt in die Angelegenheiten unserer Länder eingreifen. Die letzte amerikanische militärische Intervention, gegen Noriega in Panama, liegt mehr als zwanzig Jahre zurück. Und wegen der Extravaganzen Noriegas waren eigentlich alle darüber erleichtert. Lateinamerika stellt für die Obama-Regierung nur eine entfernte Priorität dar. Natürlich behält Chávez seine antiamerikanische Rhetorik bei, aber Obamas Wahl war für ihn ein harter Schlag. Mit George W. Bush hatte er es leichter. Seine großen Reden hinderten ihn allerdings nicht daran, sein Öl in den Vereinigten Staaten zu verkaufen.
Das Gespräch führte Olivier Guez.
Text: F.A.Z.
Bildmaterial: AFP

Vargas Llosa teme una manipulación en Venezuela y llama “caudillo” a Chávez

19-09-2010 / 10:50 h

Berlín, 19 sep (EFE).- El escritor peruano Mario Vargas Llosa teme una manipulación en las elecciones parlamentarias de Venezuela del 26 de septiembre, orquestada por el presidente de ese país, Hugo Chávez, al que califica, junto a homologo boliviano, Evo Morales, y otros mandatarios de izquierda latinoamericanos, de “caudillo”.

“Me parece difícil que se puedan celebrar hoy elecciones libres en Venezuela. Una lástima, porque estoy convencido de que la mayoría de los venezolanos están contra Chávez, especialmente entre la clase media, ámbito académico, sindicatos. Pero temo que se manipulen esas elecciones”, afirma, al dominical “Frankfurter Allgemeine Zeitung”.

Vargas Llosa, conocido enemigo político del presidente venezolano, afirma desde la edición dominical del diario conservador alemán, que Chávez “controla el conjunto del aparato estatal y los medios” y que duda en sofocar con violencia cualquier manifestación.

Para el escritor, “si Chávez cae algún día, no será en unas elecciones, sino por la movilización de la población contra la descomposición interna de un régimen totalmente corrupto”.

“El régimen de Chávez se asemeja cada vez más al de (Fidel) Castro en Cuba”, prosigue el autor, quien recuerda su intento frustrado, el año pasado, de participar en un debate frente a Chávez, durante una visita a Venezuela, posibilidad de la que, según él, se zafó el presidente “en el último minuto”.

Vargas Llosa afirma que, de haber tenido la ocasión, le habría dicho a Chávez que se ha convertido en la “caricatura de un revolucionario sudamericano y un demagogo”, difusor de “clichés de la propaganda marxista”.

El escritor dice, asimismo, que “por encima de las diferencias entre los distintos países”, tanto Chávez como el boliviano Morales, Rafael Correa, en Ecuador, y Daniel Ortega, en Nicaragua, se comportan como “caudillos latinoamericanos de la peor especie”.

Atribuye, finalmente, a una “lamentable inconsecuencia” el hecho de que la izquierda moderna representada, a su juicio, por el presidente brasileño, Luiz Inázio Lula da Silva, le exprese “sus simpatías”, mientras “en Brasil florece el capitalismo”.

Y vaticina que Bolivia puede convertirse en la nueva “central productora de cocaína de Latinoamérica”, como lo fue Colombia, como consecuencia del aumento de cultivo de la planta desde que Morales ascendió al poder.

“La industria de la droga es la gran plaga que amenaza las aún frágiles estructuras democráticas”, sentencia Vargas Llosa en la entrevista, centrada exclusivamente en política, con especial atención a los próximos comicios venezolanos. EFE
ABC.es

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Tags: Blogalaxia entrevista vargas+llosa aleman conservador chavez parlamentarias elecciones



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